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Willkommen bei der Frauenberatung Hagen

Fachstelle gegen häusliche Gewalt · Fachstelle gegen sexualisierte Gewalt

Wir sind Anlaufstelle für Frauen und Mädchen jeglicher Nationalität.
Die Beratung ist traumaorientiert, vertraulich, kostenfrei und auf Wunsch anonym.

Stellungnahme zum Femizid in Hagen am 21.02.2026

Samstag, 21.02.2026 – Die Nachricht, ein erneuter Femizid an einer Frau, die von ihrem Partner auf offener Straße in Hagen erstochen wurde.

Der Verein Frauen helfen Frauen Hagen e.V. - die Teams der Frauenberatung und des Frauenhauses - haben abermals mit großer Bestürzung diese Nachricht zur Kenntnis genommen, dass es zum wiederholten Male einen Femizid in Hagen gegeben hat.

Wir erinnern uns! Der letzte bekannt gewordene Femizid fand in Hagen am 18.06.2025 statt.

Dies sind nicht tragische Einzelfälle im Sinne einer Beziehungstat, sondern  Femizide. Jeden Tag wird in Deutschland ein Mädchen oder eine Frau auf Grund ihres Geschlechtes von Familienangehörigen oder ( EX)- Partner gezielt ermordet.

Die Tendenz ist steigend !

So wurden 2024 in Deutschland laut „Deutsches Institut für Menschenrechte“, 444 Mädchen und Frauen Opfer eines versuchten oder vollendeten Femizides. Die Dunkelziffer ist vermutlich höher, da es in Deutschland weder eine einheitliche Definition noch eine bundesweite Statistik zu Femiziden gibt.

In unser täglichen Arbeit mit Mädchen und Frauen, die von häuslicher, sexualisierter, körperlicher und psychischer Gewalt betroffen sind, sehen wir, wie sehr die Gewalt an Mädchen und Frauen auch in Hagen zunimmt.

Dieser erneute Femizid zeigt wieder die dringende Notwendigkeit von strengeren Gesetzen, einer besseren Aufklärung und einem unerschütterlichen gesellschaftlichen Konsens, um die gesellschaftlichen Strukturen, die Gewalt gegen Mädchen und Frauen begünstigen, grundlegend zu verändern.

Die Mitarbeiterinnen des Vereins Frauen helfen Frauen Hagen e.V.  nehmen diesen neuen Femizid wiederholt zum Anlass, um auf diese Notwendigkeit hinzuweisen.

Eine Strukturveränderung gibt es demnächst in Hagen, die baldige Einrichtung einer unabhängigen, fachkompetenten Koordinierungsstelle im Sinne der Istanbulkonvention auf lokaler Ebene.

Jeder Femizid ist einer zu viel !!!  Alle  Mädchen und Frau haben ein Recht auf ein gewaltfreies und selbstbestimmtes Leben.

Es darf keine Toleranz für Gewalt gegen Mädchen und Frauen geben.

Wir – der Verein Frauen helfen Frauen Hagen e.V. - die Teams der Frauenberatung und des Frauenhauses - sind in Gedanken bei den Kindern, Freunden und der Familie des Opfers.

WDR Beitrag zum Femizid am 21.02.2026 in Hagen

Link zum Interview, veröffentlicht am 23.02.2026 bei Lokalzeit Dortmund im WDR:

https://www1.wdr.de/lokalzeit/fernsehen/dortmund/hagenerin-stirbt-nach-messerangriff-100.html

Stellungnahme zum Femizid in Hagen vom 18.06.2025

Die Nachricht vom Mittwoch, 18.06.2025 – der Femizid an einer 31-jährigen Frau in Hagen. Der Verein Frauen helfen Frauen Hagen e.V. - die Teams der Frauenberatung und des Frauenhauses - haben mit großer Bestürzung diese Nachricht zur Kenntnis genommen, dass wieder eine Frau durch ihren Beziehungspartner ermordet wurde. Dies ist leider nicht ein tragischer Einzelfall im Sinne einer Beziehungstat, sondern ein Femizid. Jeden Tag wird in Deutschland ein Mädchen oder eine Frau auf Grund ihres Geschlechtes von ihrer Familie oder ihrem Beziehungspartner ermordet. Die Tendenz ist steigend! So wurden 2023 in Deutschland 578 Mädchen und Frauen Opfer von versuchten und 360 Mädchen und Frauen Opfer von vollendeten Femiziden. Dies entspricht einem Anteil von 32,3 Prozent aller Opfer von Tötungsdelikten. In unserer täglichen Arbeit mit Mädchen und Frauen, die von häuslicher, sexualisierter, körperlicher, digitaler und psychischer Gewalt betroffen sind, sehen wir, wie sehr die Gewalt an Mädchen und Frauen auch in Hagen zunimmt. Dieser Femizid zeigt wieder die dringende Notwendigkeit der verbindlichen Umsetzung der Istanbul-Konvention - auch auf lokaler Ebene - durch strukturelle Maßnahmen gegen Gewalt an Mädchen und Frauen. Es bedarf strengerer Gesetze, eine bessere Aufklärung und einen unerschütterlichen gesellschaftlichen Konsens, um die gesellschaftlichen Strukturen, die Gewalt gegen Mädchen und Frauen begünstigen, grundlegend zu verändern. Ein Instrument der Umsetzung der Istanbul - Konvention ist die Einrichtung einer fachlich qualifizierten, unabhängigen Koordinierungsstelle. Die Mitarbeiterinnen des Vereins Frauen helfen Frauen Hagen e.V. nehmen diesen Femizid noch einmal zum Anlass, um auf die dringende Umsetzung hinzuweisen und fordern wie schon bei der Demonstration am 29.11.24 „laut und stark“ die Einrichtung einer Koordinierungsstelle in Hagen, damit in Zukunft weitere Femizide verhindert werden können und die Gewalt an Mädchen und Frauen beendet wird. Jeder Femizid ist einer zu viel!!! Alle Mädchen und Frauen haben ein Recht auf ein gewaltfreies und selbstbestimmtes Leben. Wir fordern darum alle Ratsmitglieder und Ratsmitgliederinnen auf, der Empfehlung des Frauenbeirates und des Ausschusses für Soziales, Integration u. Demografie zu folgen und für die Einrichtung einer Koordinierungsstelle in Hagen zu stimmen. Es darf keine Toleranz für Gewalt gegen Mädchen und Frauen geben. Wir – der Verein Frauen helfen Frauen Hagen e.V. - die Teams der Frauenberatung und des Frauenhauses - sind in Gedanken bei den Kindern, der Familie und den Freunden des Opfers.

Hat stattgefunden und war erfolgreich!

40 Jahre Frauenberatung

 

Solidaritätsschreiben

Am Internationalen Frauentag: Solidarität mit den Menschen in der Ukraine

Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März 2022 sprechen 41 Frauen- und weitere Nichtregierungsorganisationen in Deutschland allen Menschen in der Ukraine ihre volle Solidarität aus und fordern das sofortige Einstellen der Kriegshandlungen seitens der russischen Regierung [...]

Hier können Sie das Solidaritätsschreiben als PDF herunterladen.

 

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